Das Thema der Steuerung in der Landtechnik ist so alt wie die Menschheit. Seit die ersten Siedler mit Tieren ihre Felder bestellten und sie versuchten sie mit Stöcken oder Peitschen in der Furche zu halten, hat die Komplexität der Steuerung von landwirtschaftlichen Maschinen erheblich zu genommen.
Was heute an Steuerungs- und Regeltechnik und Elektronik in Traktoren und Anbaugeräten zum Einsatz kommt, wird nur noch von der Luft- und Raumfahrt übertroffen. Da ist es kein Wunder, dass sich die Ingenieure von Kverneland schon früh mit diesem Thema beschäftigt haben.
Wer sich heute mit dem Thema ISOBUS befasst, kommt an Kverneland, und deren Tochterunternehmen der Kverneland Group Mechatronics im niederländischen Nieuw-Vennep nicht vorbei. Bereits 1990 erkannte dort der Ingenieur Ton van der Voort van der Kley, dass das, bis dahin zumindest in Deutschland favorisierte Landwirtschaftliche Bus System (LBS) nach DIN 9684, die daran gestellten technischen Erwartungen an die Steuerungsmöglichkeiten nicht erfüllen konnte.